Knapp vier Wochen nach dem Absturz einer Air-France-Maschine über dem Atlantik hat nach der französischen nun auch die brasilianische Marine die Suche nach weiteren Opfern und Trümmerteilen eingestellt. Nur nach den Flugschreibern wird weiter gesucht.
Insgesamt seien 51 Leichen aus dem abgestürzten Airbus A330 geborgen worden. Da seit neun Tagen keine Leiche gefunden wurde, habe die Suche keinen Sinn mehr, teilte ein Luftwaffensprecher in Recife mit.
Das Absturzgebiet sollte indes noch einige Tage nach den Flugschreibern abgesucht werden. Die Flugschreiber des Air France Fluges 447 konnten bisher jedoch nicht gefunden werden. Sie liegen wahrscheinlich in 1.000 bis 4.600 Metern Tiefe in einem Unterwassergebirge. Ihre Signalgeber hatten Energie für mindestens vier Wochen. Die Ermittler hoffen, dass sie noch eine weitere Woche senden können, bevor sie endgültig verstummen.
Sollten die Flugschreiber nicht geborgen werden können, müsste die Unfallursache anhand der Analyse der geborgenen Leichen und Wrackteile sowie der vom Flugzeug gesendeten Wartungsdaten geklärt werden.
afp/dpa